Die Forschung schreibt entzündlichen Prozessen eine immer größere Bedeutung bei der Entstehung chronischer Erkrankungen zu. Soziale und psychische Faktoren werden bislang kaum berücksichtigt. Dr. med. Günther Schwarz, Beisitzer im Präsidium des UGB-Deutschland, klärt auf, warum biopsychosoziale Aspekte nicht zu vernachlässigen sind.
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Parodontitis kann heutzutage durchaus als Volkskrankheit bezeichnet werden. Die Entzündung des Zahnhalteapparats zählt weltweit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Unbehandelt triggert sie Entzündungsprozesse im Körper und gilt als Risikofaktor für viele chronische Erkrankungen.
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Mikroorganismen und ihre Stoffwechselprodukte spielen für unsere Gesundheit eine wichtige Rolle. Sie wirken nicht nur auf das Geschehen im Darm, sondern beeinflussen zahlreiche Vorgänge in unserem Körper. Viele Erkrankungen sind mit einer abweichenden Zusammensetzung der
Bakteriengemeinschaft im Darm verbunden.
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Bewegungsmangel begünstigt stille Entzündungen, die im Körper oft unbemerkt bleiben. Körperliche Aktivität nimmt dagegen auf viele Faktoren einer stillen Entzündung positiven Einfluss. Sie wirkt auf direktem und indirektem Weg.
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